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Je höher die Auslastung eines Möbeltransporters, desto geringer die Kosten je Kubikmeter. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Es bedeutet nur, dass die Kosten für den Transport mit dem LKW gleich bleiben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie nur einen oder fünf Schränke transportieren wollen. Genau das ist der Grund, warum kleinere Umzüge unverhältnismäßig teurer erscheinen als Große. Die Beiladung ist eine günstige Alternative zum Mieten eines Umzugswagens oder Anhängers – und noch dazu umweltfreundlich.

Wann lohnt sich eine Beiladung?

Beiladungen lohnen sich vor allem dann, wenn Sie einen Großteil des Umzuges in Eigenregie durchführen wollen. Zusätzlich sollten nur sehr wenige Möbel und Gegenstände transportiert werden müssen. Wenn Sie beispielsweise einen Schrank und Waschmaschine von Kleve nach Frankfurt (über 125km) transportiert wollen, während Sie den Rest im Auto mitnehmen, dann lohnt sich die Beiladung fast immer.

Der Grund, warum Beiladungen so günstig sind, ist, dass Speditionen bei Beiladungen den Raum ihrer Transporter und LKWs optimal ausnutzen und Leerfahrten vermeiden können. Davon profitieren beide Seiten.

Die Vorteile der Beiladung

Durch die Möglichkeit des Beiladens, können selbst sehr kleine Umzüge kostengünstig durchgeführt werden. In vielen Fällen lassen sich 20 bis 70 Prozent der Transportkosten einsparen. Damit sparen Sie nicht nur Ihr Geld, sondern auch Zeit und Nerven. Gleichzeitig sparen Sie sich das viele Hin und Her fahren zwischen alter und neuer Wohnung, was auch unserer Umwelt zugute kommt.

Was Sie bei Beiladungen beachten sollten

Bei kleineren Umzügen ist die Beiladung fast immer sinnvoll. Es gibt jedoch Fälle, in denen Sie sich gegen eine Beiladung entscheiden sollten:

Beispielsweise dann, wenn der Umzug zeitkritisch ist. Wenn Ihre Möbel zu einem festen Termin eine Überseereise antreten sollen, dann planen Sie dies am besten frühzeitig oder verzichten Sie auf die Beiladung. Hintergrund ist, dass Speditionen durch die Beiladung auch ihren eigenen Aufwand optimieren. Das bedeutet, dass es manchmal länger dauern kann, bis die Möbel beigeladen werden können. Dafür bietet sich jedoch enormes Sparpotenzial.

Wenn Sie also zeitlich flexibel sind, erkundigen Sie sich am besten bei Ihrer Möbelspedition nach den Möglichkeiten zur Beiladung.

Was tun bei Transportschäden?

Prinzipiell haftet das Transportunternehmen bei Transportschäden, die durch Fahrlässigkeit des Unternehmens und seiner Mitarbeiter verursacht werden. Diese Haftung ist jedoch auf eine bestimmte Summe beschränkt. Verursachen Naturgewalten wie Hagel, Sturm oder Starkregen Schäden an Ihren Möbeln, dann haften Sie selbst. Wir empfehlen daher, bei besonders wertvollen Gegenständen, eine entsprechende Zusatzversicherung abzuschließen.

Fazit

Wenn Sie etwas Zeit haben, lohnt dich die Beiladung bei kleinen Umzügen oder sperrigen Möbeln, für die sonst ein Kleintransporter gemietet werden müsste.

Da Speditionen sich auch um das Anschließen der Waschmaschine oder das Aufstellen der Möbel kümmern können, ist eine Beiladung fast immer die kostengünstigste Alternative.

 

Sie haben Fragen zum Thema Beiladen?

Dann sprechen Sie uns einfach an. Wir informieren Sie gerne und beantworten Ihre Fragen. Sie finden uns hier: Ridder in Wesel

 

Bildquelle: Shutterstock/Africa Studio